Hartvergolden

Technisches Hartvergolden für Kontaktsicherheit und Verschleißschutz.

Das Hartvergolden ist ein technisches Beschichtungsverfahren, bei dem Goldlegierungsschichten mit erhöhter Härte (120–250 HV gegenüber 60–90 HV bei reinem Weichgold) abgeschieden werden. Die Härtesteigerung wird durch Zulegierung von Kobalt, Nickel oder Eisen im Elektrolyten erreicht. Hartgoldschichten sind der Industriestandard für elektrische Steckverbinder, Leiterplattenkontakte, Halbleiter-Bondpads und Schleifkontakte in der Elektronik, Telekommunikation und Medizintechnik. Die Kombination aus hoher Verschleißfestigkeit, niedriger und stabiler Kontaktübergangswiderstand, Korrosionsfreiheit und Lötbarkeit macht Hartgold unersetzlich für Anwendungen mit hohen Steckzyklen (>10.000 Zyklen) oder kritischen Signalübertragungen. Typische Schichtdicken liegen bei 0,5–5 µm für Steckverbinder und bis zu 10 µm für Schleifkontakte. DROLLINGER verarbeitet Hartgold sowohl selektiv (nur an Kontaktflächen) als auch vollflächig.

Verfahren

Gestellware

Eigenschaften

Verschleißfest, kontaktsicher, korrosionsbeständig

Anwendungen

Elektronik, Steckverbinder, Medizintechnik

Technischer Nutzen

Kontaktsicherheit, Verschleißschutz, chemische Beständigkeit

Geeignete Bauteile

Kupfer, Messing, Stahl (mit Zwischenschicht)

Vorteile